Zentrale seröse Chorioretinopathie – CRSC
Die zentrale seröse Chorioretinopathie (CSCR) ist eine Flüssigkeitsansammlung in einer Tasche unterhalb der Makula, der zentralen Netzhaut. Diese Flüssigkeitsansammlung führt zu Sehstörungen. Die für die Erkrankung verantwortliche Flüssigkeit tritt aus einer Gewebeschicht unterhalb der Netzhaut aus, der Aderhaut (Choroidea). Die CSCR betrifft in der Regel nur ein Auge, kann aber auch beide Augen gleichzeitig betreffen. Häufige Auslöser sind Stress oder die Einnahme von Kortikosteroiden. CSCR tritt vorwiegend bei jungen Männern in den Dreißigern auf, kann aber in jedem Alter vorkommen. Meist heilt die Erkrankung innerhalb von ein bis drei Monaten spontan und ohne Behandlung aus.
Qu’est-ce que la CRSC
Die zentrale seröse Chorioretinopathie (CSCR) entspricht der Bildung einer Flüssigkeitsansammlung zwischen der Netzhaut und der Aderhaut.
Die Krankheit wird durch die Einnahme von Kortikosteroiden, Stress und bestimmte Toxine ausgelöst.
Es betrifft hauptsächlich junge Männer und entwickelt sich innerhalb von 1 bis 3 Monaten spontan und günstig.
Symptome der zentralen serösen Chorioretinopathie
Die Symptome der zentralen serösen Chorioretinopathie sind folgende:
Metamorphopsie – Das zentrale Sehen ist verzerrt, vermindert oder verschwommen.
Skotom – Vorhandensein eines dunklen Bereichs im Zentrum des Gesichtsfelds
Aniseikonie – Objekte können kleiner oder weiter entfernt erscheinen, als sie tatsächlich sind.
Dyschromatopsie – Weiße Farbtöne erscheinen bräunlich.
Wer ist betroffen?
Männer im Alter von 30 bis 50 Jahren entwickeln am häufigsten eine zentrale seröse Chorioretinopathie.
Stress und die Anwendung von Kortikosteroiden sind ebenfalls wichtige Risikofaktoren.
Diagnose
Ihr Augenarzt erweitert Ihre Pupille mit pupillenerweiternden Augentropfen, um Ihre Netzhaut zu untersuchen; dies nennt man Fundusuntersuchung.
Anschließend führt er eine optische Kohärenztomographie (OCT) durch, eine Untersuchung, die sehr präzise Bilder der Makula liefert. Dabei wird eine Flüssigkeitsansammlung unter der Netzhaut sichtbar, die das Pigmentepithel abgelöst hat.
Abschließend kann eine Fluoreszenzangiographie durchgeführt werden. Dabei wird ein Farbstoff in eine Vene im Arm injiziert. Der Farbstoff verteilt sich im ganzen Körper, auch in den Augen.
Ihr Arzt fertigt Bilder Ihres Auges an, während der Farbstoff in die Blutgefäße der Netzhaut gelangt.
Der Farbstoff zielt auf die abnormalen Bereiche Ihres Auges ab, die für die Schwellung verantwortlich sind (Leckagestelle).
Behandlung der zentralen serösen Chorioretinopathie
Überwachung
80 bis 90 % der CRSC-Schübe verschwinden innerhalb von ein bis zwei Monaten ohne Behandlung.
Während dieser Zeit wird Ihr Augenarzt Ihr Auge untersuchen, um festzustellen, ob die Flüssigkeit abnimmt.
Laser – Photodynamische Therapie (PDT)
Manchmal verschwindet die Flüssigkeit nicht. In diesen Fällen kann eine Laserbehandlung namens photodynamische Therapie eingesetzt werden.
Durch diese Wirkung kann die Durchlässigkeit der Aderhaut verändert und das Leck behoben werden.
Seltener können intravitreale Injektionen von Anti-VEGF Ödeme bei subretinalen Gefäßen reduzieren.
Dies wird objektiv mittels OCT oder OCT-Angiographie gemessen.
Antimineralokortikoide werden seit langem zur Behandlung der chronischen CRS eingesetzt.
Allerdings konnten neuere Metaanalysen ihre Wirksamkeit im Vergleich zu einem Placebo nicht nachweisen.
Vorhersage und Entwicklung
Die meisten Menschen mit zentraler seröser Chorioretinopathie erlangen auch ohne Behandlung ein gutes Sehvermögen zurück. Leider bleibt die Sehschärfe manchmal etwas geringer als vor dem Krankheitsschub, und ein leichtes Skotom kann fortbestehen.
Etwa die Hälfte der Patienten mit zentraler seröser Chorioretinopathie erleidet im Laufe ihres Lebens einen erneuten Krankheitsschub. Regelmäßige Nachuntersuchungen beim Augenarzt sind daher wichtig.
