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Verbrennung und Augenverletzung

Ein gerötetes, schmerzendes Auge mit starkem Tränenfluss kann durch Spritzer von Haushalts- oder Industrieprodukten entstehen. In den meisten Fällen handelt es sich um eine Verätzung. Auch Verbrennungen sind möglich, insbesondere beim Lichtbogenschweißen. Es ist wichtig, das betroffene Auge sowie das andere Auge sofort gründlich auszuspülen. Solche Unfälle, ob zu Hause oder am Arbeitsplatz, sind häufige und unvorhersehbare augenärztliche Notfälle . Nur ein Augenarzt kann den Schweregrad der Verletzung feststellen.

Augenverätzungen und Augenverbrennungen

Chemische Augenverätzungen sind die häufigste Form von Augenverätzungen. Sie entstehen beispielsweise durch Flüssigkeitsspritzer (etwa von Reinigungsmitteln) oder im Rahmen von Explosionen. Im letzteren Fall kommt zur chemischen Schädigung häufig zusätzlich eine thermische Verbrennung hinzu.

Bei Augenverätzungen ist das Auge meist gerötet, schmerzhaft und tränt stark. Auch eine Verschlechterung des Sehvermögens sowie eine erhöhte Lichtempfindlichkeit (Photophobie) können auftreten. Die Stärke der Beschwerden entspricht dabei nicht zwangsläufig dem Schweregrad der Verletzung, da die wahrgenommenen Symptome je nach Art des verursachenden Stoffes unterschiedlich ausgeprägt sein können.

Die Prognose hängt insbesondere von der Art und der Konzentration der Substanz ab, die die Augenverätzung verursacht hat. Grundsätzlich werden zwei Kategorien chemischer Substanzen unterschieden:

  • Säuren (pH < 7): Sie verursachen Schäden an der Augenoberfläche. Je stärker die Säure ist (insbesondere bei einem pH-Wert < 2,5), desto schwerwiegender können die Läsionen sein und beispielsweise zu einer Entzündung der Hornhaut (Keratitis) führen. Säureverätzungen wirken aufgrund ihres plötzlichen Auftretens häufig besonders eindrücklich, sind jedoch im Allgemeinen weniger schwerwiegend als Verätzungen durch Laugen.

  • Basen bzw. Laugen (pH > 7): Sie reagieren mit den Fettsäuren im Gewebe der Augenoberfläche und können zur Zerstörung von Zellmembranen führen. Die dadurch verursachten Schäden sind in der Regel schwerwiegender als bei Säureverätzungen. Zudem kann sich das vollständige Ausmaß der Verletzung erst im weiteren Verlauf zeigen.

Nach einer Augenverätzung ist daher eine augenärztliche Untersuchung dringend empfohlen, um den Schweregrad der Verletzung zu beurteilen und eine entsprechende Behandlung einzuleiten.

Symptome

En cas de projection ou brûlure oculaire, l’œil va présenter les symptômes suivants :

  • Douleur et blépharospasme – L’œil fait mal et est difficile à ouvrir.

  • Hyperhémie – L’œil est rouge.

  • Flou – La vision est altérée / trouble.

Sofortmaßnahmen

  • Unabhängig von der Ursache (chemisch, toxisch, sauer, alkalisch oder thermisch) ist die wichtigste Sofortmaßnahme, das betroffene Auge sofort und mindestens 15 Minuten lang gründlich zu spülen. Hierfür kann Kochsalzlösung oder Wasser mit Raumtemperatur verwendet werden.

  • Anschließend sollte auch das andere Auge gespült werden. Ideal ist die Verwendung einer sterilen Kochsalzlösung (NaCl 0,9 %). Falls diese nicht verfügbar ist, kann problemlos sauberes Leitungswasser verwendet werden.

  • Bei Kontaktlinsenträgern: Die Kontaktlinse sollte, wenn möglich, entfernt werden, ohne dadurch die sofortige Augenspülung zu verzögern.

Sollte man einen Augenarzt aufsuchen?

  • Nach jedem Kontakt des Auges mit einer chemischen Substanz sollte zeitnah eine augenärztliche Untersuchung erfolgen. Der Augenarzt beurteilt den Schweregrad der Verletzung, entfernt gegebenenfalls vorhandene Rückstände und leitet die geeignete Behandlung ein.

  • Falls erforderlich, können lokale Antibiotika und/oder Kortikosteroide in Form von Augentropfen verordnet werden, um Komplikationen wie infektiöse oder narbenbedingte Keratitis, Hornhauttrübungen oder Symblepharon zu vermeiden.

  • Zusätzlich können heilungsfördernde Präparate sowie Schmerzmittel verordnet werden, um die Heilung zu unterstützen und die Beschwerden zu lindern.

Komplikationen

  • Chemische Augenverätzungen, insbesondere durch alkalische Substanzen (Laugen), können schwere Schäden an der Augenoberfläche verursachen.

  • Es können sich Hornhautnarben bilden, die zu einer dauerhaften Sehverschlechterung führen können. Eine gestörte Heilung kann zudem das Einwachsen neuer Blutgefäße in die Hornhaut (korneale Neovaskularisation) begünstigen.

  • Eine der schwerwiegendsten Komplikationen ist die Perforation der Hornhaut, wenn das Hornhautgewebe durch die chemische Schädigung so stark beeinträchtigt wird, dass seine strukturelle Integrität verloren geht.

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