Pigmentglaukom und Pigmentdispersion
Pigmente verleihen der Iris ihre Farbe. Beim Pigmentdispersionssyndrom reibt die Iris an der Linse und gibt dabei Pigmente ab. Diese Pigmente gelangen ins Auge und lagern sich im Trabekelwerk ab, der Membran, die den Augeninnendruck reguliert. Bei starker Verengung des Trabekelwerks kann es zu plötzlichen, starken Druckspitzen kommen, die den Sehnerv schädigen können; dies wird als Pigmentglaukom bezeichnet.
Was ist Pigmentglaukom?
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Le glaucome pigmentaire est lié à la dispersion de pigment irien (de l’iris) lorsque la pupille se dilate.
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L’iris frotte contre le cristallin et perd de ses pigments qui partent en suspension dans l’œil. C’est le syndrome de dispersion pigmentaire.
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Le pigment vient s’accumuler contre le trabéculum, la maille naturelle permettant d’évacuer l’humeur aqueuse.
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Plus il y a de pigment, plus celle-ci s’obstrue, entraînant des montées de tension oculaire.
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Lorsque le syndrome de dispersion pigmentaire abîme le nerf optique du fait des poussées de tension oculaire, on parle de glaucome pigmentaire.
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30% des patients atteints du syndrome de dispersion pigmentaire développent un glaucome pigmentaire au cours de leur vie.
Symptome
Pigmentdispersion verläuft meist symptomlos. Einige Patienten klagen nach intensiver körperlicher Anstrengung (Adrenalinschub erweitert die Pupille):
Mit verschwommener Sicht.
Leuchtende Höfe.
Kopfschmerzen.
Asymptomatisches Pigmentglaukom
Bei einem Pigmentglaukom treten meist keine Symptome auf.
Der Sehnerv wird allmählich geschädigt, und ohne augenärztliche Untersuchung können sich schwere Schäden entwickeln.
In späteren Stadien, wenn sich der Sehnerv verdünnt, können dunkle Flecken (Skotome) in Ihrem Gesichtsfeld auftreten.
Wenn alle Glasfasern betroffen sind, spricht man von Blindheit.
Wer ist betroffen? Risikofaktoren
Das Pigmentdispersionssyndrom kann erblich bedingt sein (von den Eltern an die Kinder vererbt werden). Es tritt häufiger bei folgenden Personengruppen auf:
Kurzsichtige Menschen.
Personen im Alter von 20 bis 30 Jahren.
Männer.
Kaukasische Patienten.
Da Pigmentdispersion meist keine Symptome verursacht, wird sie in der Regel im Rahmen einer Routine-Augenuntersuchung festgestellt. Deshalb ist eine regelmäßige Augenuntersuchung beim Augenarzt so wichtig.
Während der Untersuchung wird Ihr Augenarzt Folgendes tun:
Sie werden Ihren Augendruck und Ihr Sehvermögen überprüfen, die in der Regel normal sind.
Sie werden Pigmente auf der Innenseite Ihrer Hornhaut feststellen.
Es wird eine Gonioskopie durchgeführt (Untersuchung des Trabekelwerks, der Membran, die den Augeninnendruck reguliert).
Ihr Sehnerv wird am Augenhintergrund untersucht, und zwar in der Praxis mittels optischer Kohärenztomographie (OCT). Dabei zählt ein Gerät Ihre Sehnervenfasern und vergleicht Sie mit Patienten gleichen Geschlechts und Alters.
Um noch einen Schritt weiter zu gehen, könnte er fragen:
Ein Gesichtsfeldtest zur Beurteilung von Lichtempfindlichkeitsverlusten in Teilen des Gesichtsfelds.
UBM – Eine Ultraschalluntersuchung des Auges, bei der die Reibung der Iris an der Linse sichtbar gemacht werden kann.
Die Behandlung des Pigmentdispersionssyndroms variiert je nachdem, wie es den Augeninnendruck und den Sehnerv beeinträchtigt:
Sofern kein Glaukom vorliegt und der Augeninnendruck normal ist, wird Ihr Augenarzt Ihren Augeninnendruck jährlich kontrollieren und eine OCT-Untersuchung durchführen, um mögliche Schäden am Sehnerv zu beurteilen.
Bei erhöhtem Augeninnendruck ohne Glaukom kann Ihr Augenarzt eine Laserbehandlung (periphere Iridotomie und/oder Trabekuloplastik, SLT) empfehlen, um die Reibung zwischen Iris und Linse zu verringern und das Trabekelwerk neu zu formen. Er kann Ihnen außerdem Augentropfen verschreiben, um den Druck weiter zu senken.
Bei aggressivem Glaukom kann zusätzlich zur Laserbehandlung und Augentropfen ein chirurgischer Eingriff zur Regulierung des Augeninnendrucks erforderlich sein: eine Sklerotomie oder eine Trabekulektomie.
