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Pterygium und Pinguecula – Erkrankung und Operation

Pinguecula und Pterygium sind Wucherungen der Bindehaut (der weißlichen Membran, die die Iris umgibt) auf der Hornhaut (der klaren, transparenten Oberfläche vor der Iris). Eine Pinguecula ist eine gelbliche Wucherung, die aus Ablagerungen von Proteinen, Fetten oder Kalzium besteht. Ein Pterygium ist eine Wucherung aus fleischigem Gewebe (mit Blutgefäßen), die aus einer Pinguecula entstehen kann. Diese Wucherungen können klein bleiben oder so groß werden, dass sie einen Teil der Hornhaut bedecken. In diesem Fall kann das Sehvermögen beeinträchtigt sein. Pterygium und Pinguecula treten am häufigsten an den Nasenflügeln auf. Obwohl die genaue Ursache unbekannt ist, wird angenommen, dass beide durch eine Kombination aus ultravioletter (UV-)Strahlung der Sonne, Wind und Staub begünstigt werden.

Symptome

Obwohl Pterygium und Pinguecula oft symptomlos verlaufen, können sie sich entzünden und zu Reizungen der Augenoberfläche führen. In solchen Fällen zeigt der Patient die typische Symptomtrias: Schmerzen, Rötung und Photophobie (Lichtempfindlichkeit).

  • Außerhalb der akuten Krankheitsphasen können folgende Symptome auftreten:

  • Ein gelblicher Fleck oder eine Beule auf dem Weißen des Auges.

  • Eine leichte visuelle Unschärfe.

  • Trockene, juckende, brennende Augen.

  • Das Gefühl eines Fremdkörpers.

Meistens suchen Patienten einen Arzt auf, nachdem sie eine allmählich entstandene Wucherung im inneren Augenwinkel bemerkt haben. Wenn außer kosmetischen Bedenken keine Beschwerden bestehen, ist von einer Behandlung abzuraten.
Schreitet die Läsion fort, kann es zu einer Beeinträchtigung des Sehvermögens durch die Induktion von Astigmatismus oder die Verdeckung der Sehachse kommen: Eine Behandlung ist erforderlich.

Diagnose
  • Die Diagnose wird durch eine Untersuchung mit einer Spaltlampe (einem Tischmikroskop) gestellt. Der Augenarzt bestätigt das Vorliegen einer dreieckigen, limbären Wucherung (an der Grenze zwischen Bindehaut und Hornhaut) an der Nasenseite.

  • Die Diagnose ist klinisch meist eindeutig, jedoch wird bei Operationen häufig eine histopathologische Bestätigung (Analyse nach Biopsie) durchgeführt. In Ausnahmefällen kann nämlich eine Dysplasie (eine Krebsvorstufe) oder sogar eine Neoplasie (krebsartige Entartung) diagnostiziert werden.

Ursachen und Risikofaktoren
  • La formation des ptérygions est fortement corrélée à l’exposition aux UV.

  • La maladie touche principalement les patients vivant dans des régions ensoleillées (Sud de la France) ou pratiquant des activités en plein air (œil du surfeur).

Prävention – Vermeidung von Pinguecula und Pterygium

Bei beginnenden Pinguecula oder Pterygium empfiehlt es sich, folgende Tipps zu befolgen:

  • Sonnenschutz – Tragen Sie eine Sonnenbrille der Kategorie 3 oder 4, um Ihre Augen vor ultravioletten (UV-)Strahlen zu schützen.

  • Äußerer Schutz – Schützen Sie Ihre Augen vor Staub, indem Sie eine Brille mit Korrektionsgläsern oder eine Schutzbrille tragen.

  • Befeuchten Sie Ihre Augen – Verwenden Sie künstliche Tränen, wenn Ihre Augen trocken sind.

  • Entzündung lindern – Bei starker Rötung oder Schmerzen sollten Sie einen Augenarzt aufsuchen, der Ihnen gegebenenfalls kurzzeitig entzündungshemmende Medikamente verschreiben kann.

Medizinische Behandlung

Solange keine schwere Entzündungsreaktion vorliegt, ist bei Pterygium und Pinguecula keine Behandlung erforderlich. Die verschriebenen Augentropfen dienen der Linderung der Beschwerden.

  • Befeuchtende Augentropfen (künstliche Tränen) – Die Befeuchtung der Augen lindert die durch die Pinguecula verursachte Reizung. Augentropfen helfen auch, das Fremdkörpergefühl zu lindern.

  • Entzündungshemmende Augentropfen – Bei Rötung, Schmerzen oder Schwellung des Auges kann Ihnen Ihr Arzt steroidale (Kortikosteroid-) oder nichtsteroidale (Ibuprofen-) entzündungshemmende Augentropfen verschreiben. Diese lindern die Rötung und die Beschwerden. Sie sollten jedoch nur bei Bedarf und sachgemäß angewendet werden.

Bei Pinguecula ist eine Operation fast nie notwendig.

Pterygium-Operation
  • Bei einer Pterygium-Operation wird eine gutartige Wucherung der Bindehaut auf der Hornhaut entfernt. Die Bindehaut ist die dünne, weißliche Membran, die das Weiße des Auges und die Innenseite der Augenlider bedeckt.

  • Ein Pterygium verursacht meist nur wenige oder gar keine Sehstörungen. Bedeckt die Wucherung die Hornhaut, nähert sie sich der optischen Achse oder verursacht sie Astigmatismus, muss sie operativ entfernt werden.

  • Der Eingriff erfolgt im Operationssaal unter örtlicher Betäubung. Die Membran wird entfernt und ein Transplantat aus einem anderen Bereich der Bindehaut wird aufgeklebt oder genäht, um das entstandene Loch zu verschließen.

Vor der Operation
  • Die Operation eines Pterygiums ist ein gängiger und minimalinvasiver Eingriff.

  • Es dauert in der Regel nicht länger als 30 Minuten.

  • Eine präoperative Anästhesieberatung ist jedoch ratsam.

  • Eine sechsstündige Fastenzeit ermöglicht gute Narkosebedingungen.

  • Sie werden leicht sediert; Ihnen wird ein Produkt verabreicht, das Ihnen hilft, sich zu entspannen.

  • Die Heimreise erfolgt in Begleitung eines Verwandten oder eines Taxis; Sie dürfen nicht selbst fahren.

Was ist bei einer Pterygium-Operation zu erwarten?

Die Operation eines Pterygiums ist relativ schnell und risikoarm:

  • Durch die örtliche Betäubung mit Tropfen kann das Auge desinfiziert werden und die Operation kann schmerzfrei beginnen.

  • Bei Angstzuständen oder Zittern wird der Anästhesist die Sedierung verstärken, Sie werden sich in einem halbbewussten Zustand befinden.

  • Sie werden mit einem sterilen Tuch abgedeckt und werden weder die Instrumente noch die Arbeit des Chirurgen sehen.

  • Um sehr präzise arbeiten zu können, benutzt er ein Mikroskop.

  • Ihr Chirurg wird das Flügelfell zusammen mit einem Teil des umliegenden erkrankten Bindegewebes entfernen. Dies geschieht mithilfe mikroskopischer Instrumente. Der Eingriff wird manuell durchgeführt und kommt ohne Laser aus.

  • Sobald das Flügelfell entfernt ist, ersetzt Ihr Arzt es durch ein Transplantat aus gesundem Bindegewebe, das aus einem nicht betroffenen Bereich Ihres Auges entnommen wird.

  • Diese Technik hilft, das Risiko eines erneuten Auftretens eines Pterygiums zu verringern.

Nahtmaterial oder Klebstoff

Sobald das Pterygium entfernt ist, verwendet der Chirurg entweder resorbierbare Fäden oder Fibrinkleber, um das Bindegewebstransplantat zu fixieren und den Bereich des entfernten Pterygiums abzudichten.

  • Das Vernähen mit resorbierbarem Nahtmaterial gilt historisch als Goldstandard. Es führt jedoch nach der Operation zu stärkeren Beschwerden und verlängert die Genesungszeit.

  • Biologischer Klebstoff reduziert postoperative Entzündungen und Beschwerden und halbiert die Genesungszeit (im Vergleich zu Nahtmaterial). Allerdings ist die Verwendung von Klebstoff deutlich teurer als Nahtmaterial, was seine Kosteneffizienz einschränkt.

Genesung und Erholung
  • À la fin de l’opération, votre médecin appliquera une pommade antibiotique pour prévenir les infections et un pansement protecteur pour votre confort.

  • Il est important de ne pas frotter vos yeux après l’intervention pour éviter « d’arracher » les points de suture.

  • Les traitements comprennent un lavage au sérum physiologique, des collyres antibiotiques + anti-inflammatoires et des gouttes ou un gel hydratant pour le confort.

  • Le temps de récupération est d’environ 15 jours. Cependant la rougeur peut persister 1 à 3 mois chez certains patients.

Komplikationen

Comme pour toute intervention chirurgicale, il existe des risques. Après l’opération du ptérygion, il est normal de ressentir une certaine gêne et des rougeurs. Il est également courant de constater un certain flou pendant la convalescence.

  • Les complications sont quant à elles rares :

  • La récidive – Il s’agit là de la complication la plus fréquente mais également la moins grave. Quelques années (parfois quelques mois) après l’opération, le ptérygion repousse, entraînant une récidive de la gène.

  • L’ulcère creusant – Malgré la greffe, la cicatrisation se fait anormalement et la paroi oculaire s’amincit. Une nouvelle autogreffe ou le positionnement d’une membrane cicatrisante peuvent être nécessaires.

  • La perforation – Pendant l’opération en cas de ptérygion creusant, ou quelques jours après en cas d’ulcère creusant, la paroi de la cornée ou de la sclère peuvent céder entraînant une perforation du globe. Il s’agit là d’une complication extrêmement rare mais grave.

En cas de baisse de vision brutale ou de douleur postopératoire insomniante, résistante au traitement antalgique, consultez immédiatement votre chirurgien. 

Prognose
  • Die Operation eines Pterygiums ist ein streng kontrollierter Eingriff. Nach der Operation bildet sich der durch die Hautveränderung verursachte Astigmatismus allmählich zurück.

  • Eine Brille kann 4 bis 6 Wochen nach der Operation verschrieben werden.

  • Es wird weiterhin notwendig sein, die Risikofaktoren für ein Pterygium zu vermeiden: Sonnenschutz und ausreichende Befeuchtung der Augen.

  • Im Falle eines erneuten Auftretens kann eine neue Operation durchgeführt werden.

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