Netzhautriss
Die Netzhaut ist die Membran, die die Rückseite des Auges auskleidet. Sie ist ein dünnes, lichtempfindliches Gewebe, das projizierte Bilder in Nervensignale umwandelt und diese an das Gehirn weiterleitet. Insbesondere bei einer hinteren Glaskörperabhebung können sich Risse in der Netzhaut bilden, die das Risiko einer Netzhautablösung und Erblindung bergen.
Was ist ein Netzhautriss?
Ein Netzhautriss ist ein Loch, das die gesamte Dicke der Netzhaut, dem Lichtsensor des Auges, durchdringt.
Der Riss sieht aus wie ein Stück Tapete, das abgerissen wurde.
Diese Zerbrechlichkeit erhöht das Risiko, dass sich die Tapete ablöst: Dies ist eine Netzhautablösung.
Symptome
Bei einem Patienten mit einem akuten Netzhautriss treten in der Regel plötzlich schwarze Flecken oder „Mouches volantes“ (Myodesopsie) im betroffenen Auge auf.
Patienten beschreiben ihr Sehvermögen typischerweise als „Rußregen“. Lichtblitze (Photopsie oder Phosphene) sind ein weiteres häufiges Symptom.
In manchen Fällen verursacht ein Netzhautriss jedoch keine erkennbaren Symptome.
Ursachen
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Le vitré est un gel transparent qui remplit la cavité oculaire, elle-même tapissée par la rétine au fond d’œil.
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À la naissance, ce gel est attaché à la rétine, mais avec l’âge, le vitré se sépare de celle-ci, créant un décollement postérieur du vitré ou DPV. Dans la plupart des cas, cela se produit sans problème.
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Cependant, chez les personnes dont le vitré est intrinsèquement plus « collant », lorsque le vitré se sépare de la rétine, il tire anormalement (adhérence vitréo-rétinienne anormale) et provoque une déchirure de la rétine.
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Bien que les déchirures rétiniennes puissent également survenir à la suite d’un traumatisme oculaire, la plupart des déchirures rétiniennes se produit spontanément en raison du décollement du vitré.
Komplikationen
Glaskörperblutung – Bei einem Netzhautriss kann ein Blutgefäß in den Netzhautschichten reißen, was zu Blutungen und einer Sehverschlechterung führt. Dies wird als Glaskörperblutung bezeichnet.
Netzhautablösung – Der Riss kann auch zu einem Einstrom von verflüssigtem Glaskörper unter die Netzhaut führen, wodurch sich eine Netzhautablösungstasche bildet.
Risse und Löcher in der Netzhaut
Netzhautlöcher sind ein verwandtes Krankheitsbild. Die Begriffe Netzhautrisse und -löcher werden von manchen Netzhautspezialisten synonym verwendet.
Netzhautrisse entstehen, wenn der Glaskörper an der Netzhaut zieht, während Netzhautlöcher durch die fortschreitende Ausdünnung der Netzhaut entstehen.
Netzhautlöcher sind im Allgemeinen kleiner und bergen ein geringeres Risiko einer Netzhautablösung.
In einigen Fällen müssen Netzhautlöcher auf die gleiche Weise behandelt werden wie Netzhautrisse.
Risikofaktoren
Risikofaktoren sind keine notwendige Voraussetzung für die Entstehung eines Netzhautrisses, erhöhen aber die Wahrscheinlichkeit. Hier sind die wichtigsten:
Alter (> 50 Jahre).
Der Grad der Kurzsichtigkeit (Alterssichtigkeit).
Begleitende periphere Netzhautdegenerationen (Ausdünnung der Netzhaut).
Trauma.
Eine familiäre Vorbelastung mit Netzhautrissen oder -ablösungen.
Einige frühere Augenoperationen: Vitrektomie, Kataraktoperation, intravitreale Injektion.
Es lässt sich nicht vorhersagen, wer einen Netzhautriss erleiden wird oder wann dieser auftritt. Daher wird eine regelmäßige Überwachung durch einen Netzhautspezialisten empfohlen.
Diagnose
Die Untersuchung des Augenhintergrunds durch einen Augenarzt, idealerweise einen Netzhautspezialisten, ist der entscheidende Schritt bei der Erkennung und Beurteilung von Netzhautrissen und damit verbundenen Fragilitäten.
Wenn die Untersuchung der Netzhaut durch eine zugrunde liegende Blutung eingeschränkt ist, kann eine ophthalmologische Ultraschalluntersuchung erforderlich sein, um einen Netzhautriss zu diagnostizieren.
Laserbehandlung und Prognose
Wird ein Netzhautriss frühzeitig diagnostiziert, bevor es zu einer Netzhautablösung kommt, ist die Prognose äußerst gut.
Netzhautrisse werden üblicherweise mit einem Argonlaser (ambulant) oder, seltener, mit einem Vereisungsverfahren, der sogenannten Kryotherapie (im Operationssaal), behandelt. Die Behandlung ist sehr wirksam und relativ sicher.
Argonlaser
Es wird eine lokale Betäubung mit betäubenden Augentropfen angewendet, und die Laserbehandlung ist nur geringfügig unangenehm.
Durch die Behandlung entsteht eine Art Schweißpunkt an den Rändern des Risses, wodurch das Risiko einer fortschreitenden Netzhautablösung praktisch ausgeschlossen wird.
Nach der Behandlung eines Risses besteht weiterhin das Risiko, dass sich weitere, unterschiedliche Netzhautrisse entwickeln.
Ebenso benötigt der Laser etwa 5 Tage, um die Netzhaut zu veröden. Daher ist es wichtig, die Frühkontrolle (nach einigen Tagen) und anschließend die Langzeitkontrolle fortzusetzen.
Müssen alle Tränen behandelt werden?
Nicht alle Netzhautrisse erfordern eine Behandlung. Werden bei asymptomatischen Patienten Risse mit geringem Risiko festgestellt, können diese ohne Behandlung beobachtet werden.
Manche Risse "heilen von selbst", das heißt, es bilden sich Verklebungen um den Riss herum, ohne dass eine Behandlung erforderlich ist. Auch diese Fälle können ohne Behandlung bewältigt werden.
Kryoanwendung
Manchmal ist eine Laserbehandlung bei der Behandlung des Risses nicht wirksam, weil der Patient einen Katarakt hat oder weil sich die Pupille nur schlecht erweitert.
In diesem Fall ist eine Kryoapplikation möglich.
Das Auge wird betäubt und der Riss wird mit einer kalten Sonde, die außerhalb des Auges an die Sklera angelegt wird, verödet.
Die Kälte dringt durch die Augenwand und „friert“ die Tränenflüssigkeit ein.
