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Glaskörperblutung und ihre Operation

L’hémorragie du vitré aussi appelée hémorragie intravitréenne, correspond à un saignement à l’intérieur de la cavité oculaire. Le sang diffuse dans le gel remplissant le globe appelé vitré. Le diabète et les déchirures de rétine sont les deux principales causes d’hémorragie du vitré. Les symptômes apparaissent brutalement : baisse de vision, corps flottants ou sensation de vision rouge en pluie de suie. Initialement l’hémorragie du vitré se surveille. Si le sang ne se résorbe pas rapidement, il faut alors le retirer chirurgicalement. L’opération s’appelle la vitrectomie. Elle permet de laver le sang et cautériser les zones de saignement.

Was ist eine Glaskörperblutung?
  • Bei einer Glaskörperblutung handelt es sich um eine Blutung im Glaskörper, dem gelartigen Bestandteil, der sich im hinteren Teil des Auges befindet und mit der Netzhaut in Kontakt steht.

  • Diese Blutung kann minimal oder stark sein und zu Sehstörungen unterschiedlichen Ausmaßes führen.

Symptome

Les symptômes courants de l’hémorragie du vitré sont :

  • Une vision floue

  • Des myodésopsies (corps flottants) – en pluie de suie ou en forme de toile d’araignée flottant dans le champ de vision.

  • Une teinte rougeâtre de la vision.

  • Des photopsies – brefs éclairs de lumière dans la vision périphérique.

Gravité :

  • Une petite hémorragie du vitré se manifeste souvent par des « corps flottants ».

  • Un cas modéré se traduit souvent par des stries sombres dans la vision.

  • Un saignement massif altère la vision de manière significative jusqu`à la simple perception lumineuse.

Ursachen

Es gibt viele Auslöser für Glaskörperblutungen.

  • Diabetische Retinopathie – Dies ist die häufigste Ursache bei Erwachsenen. Diabetes führt zur Bildung abnormaler Blutgefäße im hinteren Augenabschnitt. Diese neuen Blutgefäße sind brüchiger und neigen zum Platzen, was zu Blutungen führt. Diabetische Retinopathie ist in Industrieländern für 30 bis 50 % der Glaskörperblutungen bei Erwachsenen verantwortlich.

  • Netzhautriss oder -ablösung – Ein Netzhautriss kann zum Platzen eines Blutgefäßes in der Netzhaut führen und eine Blutung in den Glaskörper verursachen. Das Vorhandensein eines Risses erhöht zudem das Risiko einer Netzhautablösung, da Flüssigkeit durch den Riss unter die Netzhaut austritt. Netzhautrisse sind für 10 bis 40 % aller Glaskörperblutungen verantwortlich.

  • Hintere Glaskörperabhebung – Oftmals Auslöser von Netzhautrissen, kann eine hintere Glaskörperabhebung dennoch Blutungen ohne Riss verursachen. In diesem Fall reißt ein kleines Blutgefäß in der Netzhaut, ohne dass die Netzhaut selbst durchtrennt wird.

  • Trauma – Bestimmte Verletzungen können Blutungen aus den Blutgefäßen im hinteren Augenabschnitt verursachen. Ein Trauma ist die häufigste Ursache für Glaskörperblutungen bei jungen Menschen und macht 10 bis 20 % der Fälle bei Erwachsenen aus.

Zu den selteneren Ursachen einer Glaskörperblutung gehören:

  • Proliferative Sichelzellretinopathie.

  • Gefäßanomalien, einschließlich Makroaneurysmen.

  • Makulahämatom bei altersbedingter Makuladegeneration.

  • Terson-Syndrom.

  • Retinale Neovaskularisation infolge des Verschlusses eines Astes oder der Zentralvene der Netzhaut.

Diagnose
  • Eine Glaskörperblutung wird durch die Untersuchung des Augenhintergrunds nach Pupillenerweiterung diagnostiziert. Der Augenarzt sieht rote Reflexe im Glaskörper. Je nach Schweregrad der Blutung kann der Arzt die Netzhaut ganz oder teilweise einsehen, wird aber in der Regel durch das Blut im Glaskörper erschwert.

  • Im Falle einer signifikanten Blutung wird zur Beurteilung der Auswirkungen der Blutung auf die Netzhaut in der Regel eine Ultraschalluntersuchung des Auges empfohlen, um nach einem Netzhautriss oder einer Netzhautablösung zu suchen.

Untersuchen Sie die Ursache

Bei Glaskörperblutungen ohne erkennbare Ursache werden Untersuchungen zur Abklärung der zugrunde liegenden Ursache durchgeführt. Dies umfasst meist Bluttests zum Ausschluss von Diabetes und/oder Sichelzellanämie.

Komplikationen

L’hémorragie du vitré et le reflet d’une pathologie oculaire sous-jacente. Ces complications sont nombreuses, mais sont généralement dues à la pathologie responsable du saignement. Ainsi on retrouve :

  • Le décollement de rétine rhegmathogène (déchirure) ou tractionnel (diabète).

  • Le glaucome néovasculaire.

  • L’œdème maculaire en cas d’occlusion veineuse rétinienne.

La seule complication spécifique de l’hémorragie du vitré est le glaucome à cellules fantômes. Il s’agit d’un glaucome à angle ouvert causé par des globules rouges dégénérés feutrant le système de régulation de la tension oculaire (trabéculum).

Behandlung der Glaskörperblutung

Meistens hört die Blutung von selbst auf. Die Ursache der Blutung muss jedoch behandelt werden, und manchmal ist eine operative Entfernung des Blutes durch eine Vitrektomie erforderlich. Zu den Behandlungsmethoden der häufigsten Ursachen gehören:

  • Um einen Netzhautriss zu veröden.

  • Wiederanbringen einer Netzhautablösung.

  • Verödung neu gebildeter Blutgefäße bei diabetischer Retinopathie.

  • Behandlung eines Netzhautvenenverschlusses.

Bei Glaskörperblutungen aufgrund einer Netzhautablösung, bei länger andauernden Glaskörperblutungen (länger als 2 oder 3 Monate) oder in Verbindung mit Irisneoplasien oder Glaukom kann eine Vitrektomie erforderlich sein, um das gestaute Blut aus dem Glaskörper zu entfernen.

Sollten blutverdünnende Medikamente im Falle einer Glaskörperblutung abgesetzt werden?
  • Ja und nein, diese Entscheidung hängt vom Nutzen-Risiko-Verhältnis und der Indikation ab, für die Sie ein blutverdünnendes Medikament einnehmen.

  • In den meisten Fällen lässt sich eine Glaskörperblutung ohne Absetzen der Medikamente stillen. Bei anhaltender Blutung kann in Absprache mit dem verschreibenden Facharzt eine vorübergehende Unterbrechung der Behandlung mit Antikoagulanzien oder Thrombozytenaggregationshemmern erwogen werden.

Medizinische Behandlung der Glaskörperblutung
  • Im Falle einer Glaskörperblutung OHNE Netzhautablösung kann die Entfernung des Blutes verzögert werden, um ihm Zeit zum Abklingen zu geben und, wenn möglich, die Blutungsquelle mit einem Argonlaser zu veröden.

  • Diese Situation ist denkbar bei Glaskörperblutungen aufgrund von Netzhautrissen, diabetischer Retinopathie und Venenverschluss.

  • Im Falle einer Glaskörperblutung, die durch diabetische Retinopathie oder Venenverschluss verursacht wird, können die für die Blutung verantwortlichen Gefäße durch eine intravitreale Injektion von Anti-VEGF (einem Produkt, das abnorme Gefäße auflöst) resorbiert werden.

  • Die Injektion erfolgt in der Praxis und benötigt in der Regel 7 bis 10 Tage, um ihre Wirkung zu entfalten.

Bei einer nicht abklingenden Glaskörperblutung oder bei Komplikationen wie einer Netzhautablösung ist eine Operation erforderlich. Dieser Eingriff wird Vitrektomie genannt. Dabei wird der blutgefüllte Glaskörper entfernt, bevor die zugrunde liegende Ursache behandelt wird. Die Operation wird in der Regel als verzögerter Notfall durchgeführt. Die Zeitspanne zwischen der Voruntersuchung und der Operation beträgt selten mehr als eine Woche.

Der Tag der Operation
  • Sie müssen nüchtern erscheinen und dürfen mindestens 6 Stunden vor dem auf Ihrer Vorladung angegebenen Zeitpunkt nichts gegessen haben. Bitte beachten Sie: Der Konsum von Kaffee, Tee, Speisen, Getränken und Zigaretten ist untersagt.

  • Der Eingriff dauert in der Regel 45 Minuten. Diese Zeit kann jedoch je nach Blutmenge und eventuellen chirurgischen Schwierigkeiten erheblich variieren.

  • Der Eingriff wird in der Regel ambulant durchgeführt. Sie können noch am selben Abend in Begleitung Ihrer Begleitperson nach Hause zurückkehren.

Vor der Operation: das Anästhesiegespräch
  • Da es sich um einen Notfall handelt, werden Sie den Anästhesisten entweder in Ihrem Zimmer oder bei Ihrer Ankunft im Operationssaal sehen.

  • Für diesen Eingriff wird meist eine Regionalanästhesie angewendet. Sie werden nicht schlafen, aber vollkommen entspannt sein.

Die Technik genauer betrachtet: Vitrektomie

L’opération de l’hémorragie du vitré se déroule généralement sous anesthésie dite péribulbaire (locorégionale). Un anesthésique est injecté autour du globe oculaire afin de le désensibiliser et l’immobiliser.

Die wichtigsten Operationsphasen
  • Vitrektomie – Der Chirurg schneidet den mit Blut gefüllten Glaskörper auf und saugt ihn ab.

  • Kauterisation – Mittels Laser (Hitze) oder Kryotherapie (Kälte) wird die Blutungsquelle behandelt.

  • Tamponade – Am Ende des Eingriffs wird gereinigte Luft oder Gas in das Auge eingespritzt, um die Netzhaut zu trocknen und die Heilung der Blutung zu fördern.

  • Intravitreale Injektion von Anti-VEGF – Ein Produkt, das abnorme Gefäße austrocknen soll, wird bei Diabetes oder Venenverschluss injiziert.

  • Nahtmaterial – Immer resorbierbar, kommt bei Gaspackungen selten zum Einsatz.

Luft- oder Gaspufferung
  • En fin d’intervention, un tamponnement par air ou gaz est laissé dans votre œil. Il permet d’assécher l’origine du saignement. Le tamponnement disparaîtra tout seul pour être remplacé par un néovitré secrété par votre œil. Le tamponnement dure environ :

  • 7 jours en cas de tamponnement par air.

  • 3 à 4 semaines en cas de tamponnement par gaz.

  • Le tamponnement diminue également le risque infectieux postopératoire et améliore la régulation de tension oculaire.

Positionierung

Im Gegensatz zu Makulalöchern und Netzhautablösungen ist nach der Operation normalerweise keine Lagerung erforderlich.

Postoperative Pflege und Genesung

Es wird empfohlen, nach einer Vitrektomie mindestens 15 Tage lang Ruhe zu bewahren.
Die Luft bzw. das Gas verflüchtigt sich von selbst. Beachten Sie jedoch, dass sich Gas und Luft ausdehnen können! Reisen in große Höhen (Berge, Flugzeuge usw.) sind absolut kontraindiziert. Sollten Sie nach der Operation verreisen müssen, sprechen Sie bitte mit Ihrem Chirurgen.

Folgendes können Sie nach der Operation erwarten:

  • Nach dem Eingriff ist die Sehfähigkeit nahezu auf null reduziert, da man durch das Gas nichts sehen kann.

  • Zuerst erscheint ein deutlicher Pegelstand, dann nach einigen Tagen eine Blase.

  • Nach der Operation können Sie einige Tage bis einige Wochen lang Beschwerden verspüren. Sie erhalten Schmerzmittel, um Ihr Wohlbefinden zu verbessern.

  • Nach der Narkose können das Augenlid und die Bindehaut geschwollen sein; diese Schwellung verschwindet innerhalb weniger Tage.

  • Nach der Operation sollten Sie sich einige Wochen schonen und weniger aktiv sein. Ihr Augenarzt wird Ihnen sagen, wann Sie wieder Sport treiben, Auto fahren oder anderen Aktivitäten nachgehen können.

  • Sie müssen nach der Operation eine Woche lang nachts eine Augenklappe tragen. Tagsüber genügt Ihre normale Brille.

  • Sie können nach dem Eingriff noch einige Wochen lang Glaskörpertrübungen und Lichtblitze sehen.

  • Ihre Sehkraft sollte sich etwa vier bis sechs Wochen nach der Operation verbessern. Es kann Monate dauern, bis sich Ihre Sehkraft nicht mehr verändert. Darüber hinaus kann die Heilung Ihrer Netzhaut noch drei bis sechs Monate nach dem Eingriff andauern.

  • Die Verbesserung Ihres Sehvermögens hängt von der Ursache der Blutung ab. Bei Diabetes oder Venenverschluss ist eine Sehbeeinträchtigung häufig.

Risiken und Komplikationen der Operation

Jeder chirurgische Eingriff birgt Komplikationsrisiken. Wird eine Glaskörperblutung, die nicht von selbst abklingt, nicht behandelt, besteht die Gefahr des Sehverlusts und weiterer Komplikationen. Hier die wichtigsten Operationsrisiken:

  • Wiederkehrende Blutungen – 5 bis 10 %, dies ist die häufigste Komplikation, verursacht durch eine neue Gefäßfragilität oder ein neues abnormales Gefäß.

  • Katarakt – Nach einer Operation trübt sich die Linse des Auges ein. Dies ist eine gutartige Erkrankung.

  • Endophthalmitis – Eine schwere Augeninfektion.

  • Okuläre Hypertonie – Erhöhter Augeninnendruck, verursacht durch Gasbildung und Entzündungen.

  • Makulaödem – Die Operation kann eine Entzündung der Netzhaut, das sogenannte Irvin-Gass-Syndrom, verursachen, die zu einem Ödem der Makula führt.

  • Faltenbildung – Nach der Operation kann sich eine dünne Membran auf der Makula bilden. Falls die Makula Falten bildet, ist ein zweiter Eingriff erforderlich, um die Membran zu entfernen.

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