Laser-Iridotomie – Behandlung des Engwinkelglaukoms
Die Laseriridotomie ist ein häufig angewandtes Verfahren zur Behandlung des Engwinkelglaukoms, des akuten Glaukoms oder zur Vorbeugung seiner Entstehung. Der Eingriff findet ambulant statt; Sie sitzen dabei mit dem Kopf an einer Spaltlampe (einem Tischmikroskop). Eine Anästhesie ist nicht immer notwendig, kann aber den Komfort erhöhen. Mit wenigen Impulsen des YAG-Lasers wird eine winzige Öffnung in der Iris erzeugt. Das entstehende Loch ist mikroskopisch klein und mit bloßem Auge nicht sichtbar, stellt aber den normalen Abfluss des Kammerwassers wieder her und verhindert einen Anstieg des Augeninnendrucks.
Was ist eine Laser-Iridotomie?
Die Laseriridotomie ist ein Verfahren, das von Augenärzten zur Behandlung des Engwinkelglaukoms und zur Vorbeugung des Winkelblockglaukoms durchgeführt wird.
Bei dem Verfahren wird mit einem YAG-Laser (Schneidlaser) ein mikroskopisch kleines Loch in die Iris gebohrt.
Durch diese Öffnung kann das Kammerwasser von den Ziliarkörpern (dem sekretorischen Organ) zum Trabekelwerk (dem ableitenden Organ) zirkulieren, ohne sich hinter der Iris zu stauen, wie es beim Engwinkelglaukom der Fall ist.
Pourquoi faire une iridotomie laser ?
Die Laseriridotomie wird aus verschiedenen Gründen durchgeführt, oft als geplanter Eingriff, manchmal als Notfall:
Akutes Winkelblockglaukom (AAC).
Als Präventivmaßnahme am kontralateralen Auge im Falle einer GAFA.
Bei engem Kammerwinkel besteht die Gefahr eines Winkelverschlusses.
Bei primärem oder sekundärem Winkelblockglaukom.
Bei Pigmentglaukom OHNE Beteiligung des Gesichtsfeldes (Frühstadium des Glaukoms).
Im Falle einer Plateau-Iris (Iris-Anatomie, die für einen Winkelverschluss verantwortlich ist).
Wie wird eine Iridotomie durchgeführt?
Die Laseriridotomie wird in der Praxis mit einer Spaltlampe durchgeführt, die mit einem YAG-Lasermodul ausgestattet ist. Sie sitzen dabei, wie bei einer normalen Untersuchung, mit dem Kopf an der Kinnstütze.
Vor dem Laser
Vor der Laserbehandlung sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. Verwenden Sie gegebenenfalls Ihre gewohnten Augentropfen und tragen Sie keine Kontaktlinsen.
Um eine möglichst präzise Behandlung zu erzielen, werden 20 bis 30 Minuten vor der Laserbehandlung Pilocarpin-Tropfen verabreicht. Diese helfen, die Pupille zu verengen.
Drei bis fünf Minuten vor der Laserbehandlung verabreicht der Augenarzt einige Tropfen Betäubungsmittel, um die Beschwerden zu minimieren.
Während des Lasers
Nehmen Sie bequem auf dem Hocker vor dem Lasertisch Platz, mittig und in angenehmem Abstand. Der Augenarzt wird die Höhe des Tisches und gegebenenfalls auch Ihren Sitzplatz anpassen.
Je nach Vorgehensweise des Augenarztes kann eine Linse auf Ihr Auge gesetzt werden, um die Bewegung einzuschränken.
Der Augenarzt beginnt dann die Laserbehandlung, indem er so lange Impulse ausführt, bis die Iris durchstochen ist. Der Eingriff dauert 1 bis 3 Minuten.
Bei schlechter Sicht werden Sie möglicherweise gebeten, einige Minuten im Wartezimmer zu warten, bevor die Behandlung fortgesetzt werden kann, oder an einem anderen Tag wiederzukommen.
Die Laserbehandlung ist nicht besonders schmerzhaft, aber manche Patienten sind überrascht und empfinden den Eingriff als unangenehm.
Außer in Notfällen wird die Laserbehandlung in der Regel nur an einem Auge gleichzeitig durchgeführt. Die Behandlung beider Augen kann im Abstand von einer Woche erfolgen.
Was sind die nächsten Schritte nach einer Iridotomie?
Unmittelbar nach der Laserbehandlung ist die Sicht verschwommen und trüb. Manchmal sind einzelne Fäden sichtbar.
Das Auge wurde nicht durchstochen, daher besteht kein Infektionsrisiko und es sind keine besonderen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich.
Die Behandlung sollte einige Stunden nach der Laserbehandlung begonnen werden, um Entzündungen einzudämmen.
Sie können den ganzen Tag über unbesorgt arbeiten, auch am Computer, Sport treiben oder feiern.
Die Wirksamkeit des Lasers wird üblicherweise innerhalb eines Monats nach dem Eingriff überprüft.
Risiken und Komplikationen der Laseriridotomie?
Die Laseriridotomie ist ein häufig durchgeführter Eingriff. Kleinere Probleme wie eine unvollständige Laserbehandlung oder leichte Blutungen kommen zwar häufig vor, Komplikationen sind jedoch äußerst selten. Die Hauptrisiken sind:
Der durch entzündungshemmende Behandlungen verhinderte Höhepunkt des Augeninnendrucks.
Bei Irisblutungen und Hyphäma sind Überwachung und zusätzliche Laserbehandlung erforderlich.
Photopsien – die Wahrnehmung kleiner Lichtblitze im äußeren Augenwinkel. Selten störend und oft vorübergehend, empfinden manche Patienten sie als beeinträchtigend.
Hornhautdekompensation (Ausnahmefall).
Häufig gestellte Fragen
Wie wird eine Iridotomie durchgeführt?
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L’iridotomie périphérique se déroule au cabinet, sous anesthésie locale par gouttes.
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L’ophtalmologue pose une lentille sur votre œil afin de mieux focaliser le laser.
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Quelques impacts de laser sont réalisés. L’iris peut être sensible à ce moment.
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En cas de saignement (rarement grave), une pression est maintenue sur votre œil.
Was passiert, wenn der Laser unvollständig ist?
Im Falle einer unvollständigen Iridotomie kann der Eingriff einige Tage später abgeschlossen werden.
Kann sich eine Iridotomie wieder verschließen?
Nein! Eine vollständige Iridotomie bleibt offen. Der Kammerwinkel kann sich jedoch einige Jahre nach dem Lasereingriff durch andere Mechanismen wieder schließen.
